Im südlichen Schwarzwald treffen sonnenverwöhnte Höhenlagen auf sprudelnde Thermalquellen. Von Königsfeld bis Badenweiler stehen Bewegung, Prävention und Lebensfreude im Mittelpunkt. Hier wird Gesundheit nicht verordnet, sondern erlebt – zwischen Reben, Quellen und weitem Blick.
Heilklimatische Kurorte im Süd- und Hochschwarzwald zeichnen sich durch ein gesundheitsförderndes Klima aus, das kühle, frische Luft, Licht und ausreichende Sonneneinstrahlung bietet. Kühle Reize können die Abhärtung des Körpers sowie das Immunsystem unterstützen. Das Tageslicht kann dabei helfen, den „Winterblues“ zu lindern.
Zudem ist Sonneneinstrahlung wichtig für die Vitamin-D-Produktion. Zu den heilklimatischen Kurorten im Süd- und Hochschwarzwald gehören unter anderem:
In Heilstollen, wie zum Beispiel im ehemaligen Silberbergwerk Teufelsgrund in Münstertal, einem Ort mit Heilstollen-Kurbetrieb, wird das kühle Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit zur Behandlung von Atemwegserkrankungen genutzt. Insgesamt tut Bewegung im Heilklima einfach gut, kann die Abwehrkräfte stärken und den Stoffwechsel ankurbeln.
Neben der Luft und der Natur ist es auch das Wasser, das in den Kurorten Erholung und Wohlbefinden bietet. Wasser kann sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken – beispielsweise in Form der Kneipp-Therapie. Sie umfasst neben Wasseranwendungen auch die Elemente Ernährung, Heilpflanzen und Balance, um Körper, Geist und Seele zu harmonisieren. Als Kneipp-Kurorte dürfen sich nur Städte bezeichnen, die alle fünf Heilfaktoren der Therapie anbieten und über entsprechend ausgebildete Fachkräfte sowie natürliche Wasserquellen verfügen. Zu den Kurorten, die das Prädikat Kneipp-Heilbad/-Kurort tragen, gehören:
In den Wäldern der heilklimatischen Kurorte des Süd- und Hochschwarzwaldes lassen sich Bewegung, Erholung und Regeneration verbinden: beim Waldbaden, auf Heilklimawegen oder beim bewussten Atmen in klarer Bergluft. Der Wald unterstützt dabei, Krankheiten vorzubeugen und die Gesundheit zu fördern. Zum Beispiel bei Wanderungen, Radtouren oder Outdoor-Aktivitäten. Vor allem aber hilft er, Stress vorzubeugen. Stress gehört für viele Menschen leider zum Alltag – umso wertvoller sind Orte, an denen Körper und Geist zur Ruhe kommen. Der Wald im Südschwarzwald ist eine solche Quelle der Erholung. In Japan nennt man es „Shinrin Yoku“ – das „Baden in der Waldluft“. Dabei geht es nicht ums Wandern im Eiltempo, sondern ums bewusste Wahrnehmen: stehen bleiben, atmen, lauschen, loslassen. Kurorte, die Waldbaden anbieten, sind zum Beispiel Bad Dürrheim, Schluchsee, Lenzkirch/Saig, Schönwald und Todtmoos.
Der Aufenthalt im Wald kann dazu beitragen, den Stresspegel zu reduzieren und neue Energie zu schenken. Dazu geben Pflanzen wie Fichten, Farne und Moose feine Duftstoffe ab, sogenannte Terpene, die beruhigend wirken können. Besonders Nadelwälder können helfen, das Stresshormon Cortisol zu senken, während Mischwälder das Herz-Kreislauf-System unterstützen können. Wer sich mit offenen Sinnen bewegt, erlebt, wie aus Bewegung Entschleunigung wird und daraus neue Kraft entstehen kann.

Und wer nach Bewegung und frischer Höhenluft Entspannung sucht, findet sie in den Heilbädern und Thermen der Region. Zu den Kurorten mit dem Prädikat Mineral-/Thermal-Heilbad gehören zum Beispiel:
Mediterranes Lebensgefühl gibt es im Markgräflerland im Südschwarzwald. Es wurde nach den Markgrafen von Baden benannt und begeistert mit einer malerischen Landschaft, kulinarischer Vielfalt, prächtigen Weinbergen, idyllischen Weindörfern und mildem Klima. Im Frühling erblühen hier tausende Kirschbäume und sorgen für einen Farbenrausch. Neben Wein und Sonne bieten die Heilbäder wohltuende heiße Quellen. Die Region ist auch bekannt für ihre ausgezeichnete Gastronomie, von Sternerestaurants bis hin zu gemütlichen Landgasthöfen und Straußenwirtschaften, die regionale Weine und Spezialitäten servieren. Die Weine gedeihen in den Hügeln zwischen Rheinebene und Schwarzwald. Der beste Weg, Wein, Küche und Landschaft zu erleben, ist eine Wanderung auf dem „Markgräfler Wiiwegli“ mit mehreren Etappen zwischen Bad Bellingen und Freiburg. Zudem gibt es achtsame Spaziergänge mit Atemübungen und Wahrnehmungsschulung, Radwege und Wanderwege.
Zu den Orten mit Heilbädern im Markgräflerland zählen Badenweiler mit der Cassiopeia Therme, in der aus artesischen Quellen Thermalwasser sprudelt, Bad Bellingen mit der Balinea Therme, deren Angebot von klassischem Thermal- und Saunabaden bis hin zu modernen Wellnessangeboten reicht, sowie Bad Krozingen mit der Vita Classica-Therme, in der Bade- und Saunavergnügen zu Hause sind.
Neben der Natur gehört manchmal auch eine urbane Ergänzung zum Wohlfühlen. Das sind im Südschwarzwald und Hochrhein die Städte Freiburg und Bad Säckingen. Sie laden zu Stadtbummeln durch die historische Altstadt, Kultur und Geschichte, badischer Küche und kleinen Cafés ein.
Der Südschwarzwald bietet neben heilklimatischen Kurorten und Gesundheitsangeboten auch Natur zum Wohlfühlen. Frische Höhenluft, Sonne und Wald schenken neue Energie und heiße Thermalquellen sorgen für Wärme und Gelassenheit. Zwischen Quellregion, Hochschwarzwald, Hochrhein und Markgräflerland kann Prävention zum Erlebnis werden – mit schönen Landschaften, klarer Luft und kulinarischem Genuss.
Schwarzwald-Tourismus:
https://www.schwarzwald-tourismus.info/schwarzwald/regionen
naturgesund-bw:
https://naturgesund-bw.de/heilbaeder-und-kurorte/#/article/1bdb3d42-7699-44a1-976e-d88e5831b328
Cassiopaia Therme:
https://www.schwarzwald-tourismus.info/attraktionen/cassiopeia-therme-thermalbaeder-8b456395ea
Balinea Therme:
https://www.schwarzwald-tourismus.info/attraktionen/balinea-therme-e2125caa92
Vita Clasica-Therme:
https://www.schwarzwald-tourismus.info/attraktionen/vita-classica-therme-bad-krozingen-7e8a63f797
Erhol dich Magazin:
Erhol dich! Das Magazin über Walderholung und mehr
S. 20/21/22/23, S. 28/29, S. 38/39, S. 52/53
Markgräfler Wiiwegli:
https://www.schwarzwald-tourismus.info/touren/markgraefler-wiiwegli-e0f1590f52
Waldbaden:
https://www.schwarzwald-tourismus.info/veranstaltungen/waldbaden-entspannung-pur-warum-uns-wald-heilklima-gesuender-macht-b5541a2ce9
https://www.schwarzwald-tourismus.info/veranstaltungen/waldbaden-fuer-kinder-mit-ihren-eltern-3fc70c5a77
https://www.schwarzwald-tourismus.info/attraktionen/therapiewald-todtmoos-a35530351c
Zwischen sanften Hügeln, dunklen Tannen und heißen Quellen liegt der Ursprung der Bäderkultur im Schwarzwald. Der Nordschwarzwald ist berühmt für seine Thermalbäder, historischen Kurhäuser und das heilsame Klima, das schon seit Jahrhunderten Menschen anzieht, die Ruhe und Regeneration suchen. Heute verbinden moderne Thermen die Tradition mit nachhaltigen Gesundheitskonzepten und Naturerlebnissen.
Die Geschichte der Bäderkultur im Nordschwarzwald, einer der traditionsreichsten Regionen für Heilbäder in Deutschland, reicht Jahrtausende zurück. Schon die Kelten verehrten das Wasser und die heißen Quellen, die heute noch in den Kurorten und Thermen sprudeln. Die Römer nutzten diese Quellen als Teil ihrer „ars vivendi“ – der Kunst des Lebens. Sie errichteten prächtige Badeanlagen, in denen Anwendungen wie Massagen, Schwitzkuren und Trinktherapien angeboten wurden. Nach dem Untergang des Römischen Reiches geriet diese Tradition vorübergehend in Vergessenheit. Im 18. Jahrhundert wurde sie wiederentdeckt und es entstanden zahlreiche neue Heilbäder und Thermen.
Moderne Thermen setzen die jahrhundertealte Tradition fort, nicht mehr als heilige Tempel oder als Ausdruck der Lebenskunst, sondern als zeitgemäße Rückzugsorte für Gesundheit, Entspannung und Wohlbefinden. Sie verbinden die Bäderkultur vergangener Zeiten mit der Gegenwart. Zu den Kurorten mit Thermen im Nordschwarzwald, die diese Tradition bewahren und fortführen, gehören:
• Waldbronn
• Bad Herrenalb
• Bad Wildbad
• Bad Liebenzell
• Bad Teinach-Zavelstein
• Gaggenau-Bad Rotenfels
Ein wichtiger Bestandteil der Bäderkultur ist das natürliche Heilmittel Wasser. Es ist die Grundlage allen Lebens – in der Natur, wie im Menschen. Etwa 67 % des menschlichen Körpers bestehen aus Wasser. Nur ein kleiner Teil des weltweiten Wasservorkommens ist als Süß- oder Grundwasser nutzbar und dient nicht nur als Trinkwasser, sondern auch als Heilquelle. Das Thermalwasser entspringt aus natürlichen Quellen mit einer Temperatur von mindestens 20 °C. Ist es zudem mineralstoffreich, gilt der Ort als Mineral-Thermalheilbad. Dieses Wasser wird genutzt, um Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern und ist ein wichtiger Bestandteil der Kurtradition.
Eine zentrale Anwendung, bei der das natürliche Heilmittel Wasser zum Einsatz kommt, ist die Kneipp-Kur, die bereits im 19. Jahrhundert von Sebastian Kneipp entwickelt wurde. Sie ist in vielen Kurorten ein fester Bestandteil und wird zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens genutzt. Auch Heilbäder und Kurorte im Nordschwarzwald bieten Kneipp-Kuren an oder haben öffentliche Kneipp-Anlagen, darunter die Kurorte Schömberg und Bad Peterstal-Griesbach.
Die Verbindung von Natur und Gesundheit reicht weit über die Thermen und das heilende Wasser hinaus. Auch die Luft, das Klima und der Wald können eine entscheidende Rolle für unsere Regeneration und Gesundheit spielen.
Das Heilklima dieser Kurorte hat eine therapeutische Wirkung, da es besonders gesundheitsförderlich sein kann. Es ist frei von schädlichen Umwelteinflüssen und kann sich positiv auf Atemwege, Haut und Immunsystem auswirken. In diesen Kurorten sorgen reine, pollenarme Luft und ausgeglichene Temperaturen für ideale Bedingungen zur Erholung und Regeneration.
Die meisten heilklimatischen Kurorte im Nordschwarzwald bieten neben Gesundheitskonzepten in Kurhäusern oder Thermalbädern auch Naturerlebnisse. Zum Beispiel Wanderungen auf den Höhenklimawegen, die die Abwehrkräfte stärken können und die Möglichkeit bieten, das wohltuende Klima hautnah zu erleben. Zu den Kurorten im Nordschwarzwald, die das Prädikat Heilklimatischer Kurort tragen, gehören:
• Bad Herrenalb
• Bad Wildbad
• Bad Liebenzell
• Bad Teinach-Zavelstein
• Dobel
• Bad Rippoldsau-Schapbach
• Schömberg
• Bad Peterstal-Griesbach
Der Wald im Nordschwarzwald ist mit seiner heilsamen Wirkung und der frischen Luft zu einer Oase der Ruhe geworden, in der viele Menschen Regeneration finden können. Diese Naturkräfte lassen sich beim Waldbaden erleben. Kurorte zum Waldbaden sind Bad Rippoldsau-Schapbach mit aussichtsreichen Wanderwegen, Waldbronn mit einem erholsamen Spaziergang durch den Kurpark, Bad Wildbad mit dem „Waldbadezimmer“ auf dem Sommerberg und Bad Liebenzell mit der Monbachschlucht und der AugenblickWanderung.
Auch in Heilstollen, stillgelegten Bergwerken oder Höhlen, kann man kühle, mineralisierte Luft einatmen. Diese besondere Luft wird durch natürliche Prozesse regelmäßig erneuert und kann bei Atemwegs- und Lungenerkrankungen wohltuend sein. Die Heilstollentherapie, auch Speläotherapie genannt, nutzt die reinen Klimabedingungen unter der Erde und ist eine spezielle Form der Klimatherapie, die bei asthmatischen Erkrankungen und anderen Atemwegserkrankungen lindernd wirken kann. Im Nordschwarzwald befindet sich einer dieser Heilstollen in Neubulach, wo Besucher die frische, mineralisierte Luft tief unter der Erde genießen können.
Im Nordschwarzwald, im Herzen des Nationalparks Schwarzwald, verschmelzen Geschichte, Natur und Gesundheit zu einer harmonischen Einheit. Thermalwasser, klare Waldluft und das besondere Klima greifen hier ineinander und können Körper und Geist zur Ruhe kommen lassen. Perfekt für pure Entspannung und um neue Kraft zu tanken.
https://www.schwarzwald-tourismus.info/schwarzwald/regionen
https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/wellness/kurorte
https://naturgesund-bw.de/heilbaeder-und-kurorte/#/article
https://naturgesund-bw.de/heilklimatischer-kurort/
https://naturerholt.de/magazin/wasser-als-heilmittel/
Magazin: Erfrisch dich: S.2/3 S.8, S. 26/27
Seit jeher hat das Klima einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Entspannung findet man am ehesten in einer Umgebung mit ausgeglichenen Temperaturen und konstanter Luftfeuchtigkeit. Auch Genesungsprozesse werden unter richtigen klimatischen Bedingungen beschleunigt. Das sogenannte „Heilklima“, einschließlich der reinen Luft, ist naturbelassen und frei von schädlichen Umwelteinflüssen. Wie es bereits der Name sagt, kann es eine heilende Wirkung für den Körper haben.


Schonklima
Das Schonklima in reizschwachen Regionen birgt ein großes Erholungspotenzial: Dieses Klima ist gekennzeichnet durch eine ausgeglichene Temperatur und Luftfeuchtigkeit. In Baden-Württemberg, wo gemäßigtes Klima vorherrscht, sind zahlreiche heilklimatische Kurorte beheimatet. Hier werden die klimatischen Gegebenheiten zur Gesundheitstherapie und zur Prävention von Krankheiten eingesetzt.
Reizklima
Nicht nur ein schonendes Klima mit hoher Luftreinheit und konstanter Temperatur wirkt positiv auf Körper und Geist. Auch ungewohnte Wetterbedingungen „trainieren“ das Immunsystem. In Mittel- und Hochgebirgen setzt man daher auf die vitalisierenden Effekte des Reizklimas. Die ungewohnten Höhenunterschiede, kräftigen Winde und die teils starken Temperaturschwankungen üben eine anregende Wirkung auf den Körper aus. Durch das Reizklima werden die Aktivität des Immunsystems erhöht, und die Abwehrkräfte auf natürliche Weise gestärkt.
Heilstollen
Die Heilstollentherapie, auch Spelätotherapie genannt, ist eine spezielle Form der Klimatherapie. Sie macht sich die außergewöhnlichen und reinen Klimaverhältnisse unterhalb der Erdoberfläche zunutze.
Prädikate dienen als Gütesiegel im Gesundheitstourismus. Um ein Prädikat zu erlangen, müssen gewisse Standards im Bereich von medizinischen Einrichtungen und touristischer Infrastruktur eingehalten werden. Das Kurortegesetz des Bundeslandes legt diese Anforderungen fest. Die folgenden Prädikate beruhen in Baden-Württemberg auf den besonders guten klimatischen Verhältnissen in den entsprechenden Orten:
Heilklimatische Kurorte
Naturbelassen, frei von schädlichen Umwelteinflüssen, konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit – dies sind alles Eigenschaften eines Heilklimatischen Kurortes. Das Klima kann dort eine gesundheitsfördernde Wirkung auslösen und zu therapeutischen Zwecken dienen.
Orte mit Heilstollenkurbetrieb
Stillgelegte Bergwerke oder Höhlen bieten neben Platz auch hervorragende Bedingungen für die Heilstollen-Therapie. Die besonders reine Luft in ursprünglicher Form kann asthmatische Krankheiten lindern.
Schömberg ist ein heilklimatischer Kurort der „Premium Class“ mit langer Tradition bei der Heilung von Atemwegserkrankungen. Mit drei Kliniken, einem Waldanteil von 70 % und einer optimalen topografischen Lage, bietet Schömberg besonders gute, sauerstoffreiche und reizstoffarme Luft – ideale Bedingungen für die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes. Der Kur- und Heilwald steht allen Tourist:innen, Bürger:innen, Klinikpatient:innen etc. offen.
Ein Kur- und Heilwald ist ein speziell ausgewähltes Waldgebiet, das durch verschiedene Eigenschaften zur Gesundheitsförderung beitragen kann. Er dient der Primärprävention, um Krankheiten vorzubeugen, und der Sekundärprävention, um deren Verschlimmerung oder Wiederauftreten zu verhindern. Der Heilwald wird gezielt für therapeutische Behandlungen genutzt, um den Umgang mit Krankheiten zu erleichtern und deren Auswirkungen zu mildern – Tertiärprävention in ihrer reinsten Form. Außerdem können dort chronische Krankheiten lindernd behandelt werden.
Die positiven Effekte eines Aufenthalts im Kur- und Heilwald können vielfältig sein:
Besonders hilfreich ist der Kur- und Heilwald bei:


Der Kur- und Heilwald Schömberg bietet verschiedene Themenwege und Stationen, die darauf abzielen, die Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern:
Achtung: Einige Wege und Stationen sind aufgrund des Untergrundes und der Steigungen nicht barrierefrei. Personen mit eingeschränkter Bewegung wird empfohlen die Wege mit einer Begleitung zu begehen.
Ein Flyer zum Kur- und Heilwald ist in der Touristik und Kur in Schömberg oder digital unter www.schoemberg.de erhältlich.
Touristik und Kur Schömberg
Tel. 07084 14 444
Mail: touristik@schoemberg.de
In Neubulach, umgeben von den malerischen Hügeln des Nordschwarzwaldes, verbirgt sich ein kleines Geheimnis, das viele in seinen Bann zieht: Der Neubulacher Heilstollen – ein Ort, an dem Geschichte auf Natur trifft und ein therapeutisches Meisterwerk entsteht.
Das Mikroklima im Neubulacher Heilstollen ist ein echtes therapeutisches Wunder. Mit konstant kühlen Temperaturen zwischen 6 und 8°C strömt frische, mineralisch angereicherte Luft durch den Stollen. Dieser natürliche Luftstrom sorgt dafür, dass die Luft alle 15 Minuten erneuert wird, wobei Staub- und Allergenpartikel sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit absetzen. Beim Einatmen dieser kühlen, feuchten Luft und ihrer Erwärmung im Körper wird Wasser aus den Atemwegen gezogen, was das Atmen erleichtert und die Flimmerhärchen in den Bronchien aktiviert. Das Ergebnis? Eine gestärkte Immunabwehr und optimale Bedingungen für therapeutischen Erfolg. Ein echter Geheimtipp aus Neubulach!
Die therapeutische Wirkung des Heilstollens ist beeindruckend und wissenschaftlich belegt. Hier einige der möglichen Einsatzbereiche:

"Pureness" im Heilstollen ist nicht nur ein Wort, es ist ein Gefühl. Ein Ort, an dem die Welt draußen bleibt und der Fokus auf dem Hier und Jetzt liegt. Kein Lärm, keine Ablenkungen, keine Erreichbarkeit. Nur reine, unverfälschte Natur. Diese stillen, achtsamen Momente im Heilstollen wirken sich bei Patienten mit Burnout, Erschöpfungszuständen und Schlafproblemen sehr positiv aus.

"Seit fünf Jahren bin ich jeweils im Frühjahr und Herbst je zehn Mal zur Therapie in den Neubulacher Stollen gegangen. Es geht mir heute gut, ohne dass ich auch nur einmal im Winter krank wurde (wie sonst üblich). Das ist für mich schon besonders. Bronchitis und Husten sind weg. Von meiner Allergie gegen Weidenkätzchen habe ich schon nach zwei Stollenbesuchen fast nichts mehr gemerkt. Mir hat der Stollen sehr gut getan. Im Schlafsack ist es bequem. Man kann lernen, und dann bin ich am nächsten Tag in der Schule fit."
Florian R., Stuttgart
Kontraindikationen, Anmeldung und Informationen zum Kuraufenthalt in Neubulach erhaltet ihr hier: Heilstollen Neubulach
Ständiges Niesen, laufende Nase und juckende Augen – nur einige der lästigen Symptome, die Pollenallergiker von Frühling bis Herbst quälen. Fast jeder fünfte Deutsche leidet unter einer Pollenallergie, und die Zahl steigt stetig. Viele Allergiker suchen während ihres Urlaubs Erholung am Meer oder im Hochgebirge. Doch auch in Baden-Württemberg finden sich hervorragende Ziele für Tages- oder Wochenendausflüge, um eine kleine "Allergiepause" einzulegen – das Heilklima wartet auf euch!
Heilklimatische Kurorte zeichnen sich durch besondere klimatische Gegebenheiten und eine hohe Luftqualität aus – Bedingungen, die im Zusammenspiel nachweislich gesundheitsfördernd sind. Für Pollenallergiker besonders interessant: Geringe Luftverschmutzung, wenig Feinstaub, reduzierte Pollenbelastung und insgesamt weniger Allergene.

Die ideale Reisezeit hängt von eurer individuellen Allergie und eurem konkreten Ziel ab – nicht alle heilklimatischen Kurorte sind für jede Allergie zu jeder Jahreszeit geeignet. Vor dem Besuch solltet ihr also stets aktuelle Pollenflugvorhersagen einholen. Ansonsten steht dem Genuss der frischen Luft nichts im Wege! Entspannende Aktivitäten wie Waldbaden oder Atemübungen können die Erholung eurer Atemwege zusätzlich unterstützen.
In BaWü gibt es insgesamt über 20 heilklimatische Kurorte. Für Menschen mit Atemwegserkrankungen gilt das Mittelgebirgsklima im Schwarzwald als besonders.
Bad Dürrheim vereint heilklimatische Voraussetzungen mit dem Prädikat "Sole-Heilbad". Der Vorteil für Allergiker: Ein Besuch beim Gradierwerk kann sich zusätzlich positiv auf die Atemwege auswirken! Die mit Salz angereicherte Luft wirkt entzündungshemmend, reinigend und antibakteriell.
Schönwald erhielt mehrmals das ECARF-Qualitätssiegel für Allergikerfreundlichkeit. Dieses bezieht sich nicht nur auf pollenarme Luft, sondern auch besonders allergiefreundliche Produkte und Dienstleistungen für Hausstaub-, Tierhaar- und Lebensmittel-Allergiker.
Heilklimatische Kurorte zeichnen sich schon per Definition als therapeutisch wirksam aus – durch verschiedenste Klimareize. Genaueres dazu haben wir bereits in unserem Artikel zum Heilklima erklärt. Doch wie kann es sich auf unser psychisches Wohlbefinden auswirken?
Die Lichtintensität ist im Heilklima intensiver und trägt daher dazu bei, den Gute-Laune-Pegel zu steigern. Da die Intensität im Freien meist über 2.500 Lux (Lichtstärke) liegt, wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin eingestellt. Wir fühlen uns fitter, wacher und deutlich vitaler. So lassen sich zum Beispiel die Beschwerden einer saisonalen Verstimmung – auch als Winterblues bezeichnet – durch einen täglichen Spaziergang im Freien genauso gut lindern, wie durch eine tägliche Stunde künstliche Lichtbestrahlung.
Frei und unbeschwert durchzuatmen: Das ist Wohlbefinden pur. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Luft tatsächlich besonders rein ist? Erkennen kann man dies an den Bäumen. Hier fühlen sich die sogenannten Bartflechten wohl. Sie wachsen nur dort ausgeprägt, wo die Luft auch wirklich rein ist, z.B. im staatlich anerkannten Heilklimatischen Kurort.
Noch eine Schippe obendrauf legen die Orte mit Heilstollenkurbetrieb. Das außergewöhnliche Klima im Stollen ist ein Rückzugsort für Menschen mit Atemwegsbeschwerden oder Allergien. Die speziellen Eigenschaften der Grubenluft: konstant kühl (5 bis 12 °C), hohe relative Luftfeuchtigkeit sowie staub-, keim-, allergen-, pollen- und ozonfrei.

Ein wichtiger Faktor für gesunde Knochen, ein fittes Immunsystem und gute Laune ist eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Vitamin D. Vorstufen des Vitamins D werden durch die UVB-Strahlung der Sonne in der Haut gebildet. Ausreichend UVB- Strahlung kommt in unseren Breitengraden aber nur in den Monaten Mai bis Oktober auf der Erde an. Daher ist es wichtig, die körpereigenen Depots in den Sommermonaten wieder aufzufüllen, da nur zehn bis 20 Prozent des benötigten Vitamins D über die Nahrung aufgenommen werden können. Je nach Hauttyp und Jahreszeit wird daher empfohlen, sich zehn bis 25 Minuten dosiert der Sonne auszusetzen und damit die Vitamin-D-Produktion anzukurbeln.

Rausgehen, sich bewegen und die Natur sowie das Heilklima mit seinen positiven gesundheitsfördernden Eigenschaften genießen. Das fördert die Stimmung, kurbelt den Stoffwechsel an und steigert die Abwehrkräfte.
Auf den Punkt gebracht: Bewegung + Baden in Luft = gesteigertes Wohlbefinden.
Heilklima – naturbelassen und frei von schädlichen Umwelteinflüssen – ein heiles und intaktes Klima eben. In einem Heilklimatischen Kurort sind Feinstaub und Luftverschmutzung Fremdwörter.
Nicht falsch verstehen – gute Luft ist eine Kernqualität heilklimatischer Kurorte und oft Grund Nummer 1 für einen Besuch! Wenig Luftverschmutzung, wenig Feinstaub, wenig Pollen und Allergene im Allgemeinen. Ein Paradies, besonders für Allergiker und Asthmatiker. Und obwohl hohe Luftqualität immer gegeben sein muss, ist sie nur ein Faktor von vielen für das Prädikat "heilklimatischer Kurort".

Zusammengefasst: Das Klima in heilklimatischen Kurorten ist therapeutisch anwendbar. Hier ein paar der Klima-Reize, die für die Zertifizierung eine Rolle spielen:
Viele Reize sind dabei nicht unbedingt schlecht, denn man unterscheidet in Reizklima (viele Reize, die den Organismus anregen) und Schonklima (wenige Reize, die den Körper schonen).
Bewegung im Reizklima, zum Beispiel in den Bergen, trainiert das Herz-Kreislauf- und Immunsystem. Zum Beispiel durch schwankende Temperaturen, Winde, Höhenunterschiede oder hohe Sonneneinstrahlung. Schonklima hingegen dient mehr der Regeneration und Erholung, perfekt bei Atembeschwerden, Hautkrankheiten oder Allergien.
Ein Großteil von uns sitzt heutzutage den ganzen Tag im Büro oder Homeoffice, ohne sportlichen Ausgleich und genügend frische Luft. Die Folge: Unser Herz-Kreislauf-System verkümmert, wir werden weniger belastbar und anfälliger für Krankheiten und Stress.
Was wir also brauchen ist Bewegung, am besten an der frischen Luft! Gut ist, was gut tut und nicht über- oder unterfordert. Hier ein paar Ideen je nach Trainingszustand, Region und Jahreszeit.

Nachdem ihr euren Kreislauf auf Tour gebracht habt, findet ihr in den heilklimatischen Kurorten Baden-Württembergs viele Möglichkeiten, um die Tage entspannt ausklingen zu lassen. Von kulinarischen Geheimtipps, Thermen, Wäldern, Seen und Parks bis hin zu Kulturhighlights und pulsierenden Stadtkernen – Kurorte haben mehr zu bieten, als man denkt.
In der Höhenklimaregion Schwarzwald findet ihr viele ausgewiesene Vital-Wanderwege, auf denen ihr wohldosiert unterschiedlichen Klimareizen ausgesetzt werdet. Ein besonders schöner befindet sich in Lenzkirch, in der Nähe des Schluchsees.
Die gemütliche Rundtour um den Stöckleberg dauert etwa 1,5 Stunden und besticht mit wunderschöner Natur, tollen Aussichtspunkten und einer Kneippanlage auf dem Weg. Mehr Details zur Tour und anderen Höhenklimawegen im Hochschwarzwald findet ihr hier.
Immer noch nicht genug von der frischen Luft in Lenzkirch? Dann empfehlen wir einen Ausflug auf eine der größten und spektakulärsten Abenteuer-Golfanlagen Deutschlands – AdventureGolf Lenzkirch! An warmen Tagen bietet sich außerdem der nahgelegenen Windgfällweiher zum Entspannen oder Stand Up Paddling an. Im Sommer kann man im Strandbad sogar Boards ausleihen.


Baden-Württemberg gehört zu den Bundesländern mit den meisten heilklimatisch zertifizierten Kurorten. Rund 20 Stück gibt es hier, vom Schwarzwald übers Allgäu bis hin zur schwäbischen Alb.
Hier eine kleine, aber feine Auswahl von Orten mit zertifizierten Heilklima-Wanderwegen:
Spätestens wenn der Schnee heller strahlt als die Sonne, heißt es für viele Baden-Württemberger und Besucher: Ab auf die Loipe! Langlauf wird immer beliebter, nicht nur hier – und kein Wunder. Anders als bei vielen anderen Wintersportarten kann man beim Langlauf die Natur wirklich in Ruhe aufsaugen, genießen und entdecken. Die Zeit an der frischen Luft hilft dabei, einfach mal tief durchzuatmen und den Alltag hinter sich zu lassen. Baden-Württemberg bietet dafür perfekte Bedingungen: wunderschöne Landschaften, tolle Schneebedingungen und interessante Ausflugsziele.

Im Schwarzwald, auf der schwäbischen Alb und im Allgäu gibt es zahlreiche Langlaufrouten, die auch für Neulinge im Wintersport geeignet sind. Außerdem liegen hier die meisten der rund 20 heilklimatischen Kurorte Baden-Württembergs. Die Luft an diesen Orten ist besonders sauber und das Bio-Klima sogar therapeutisch anwendbar. Wenn also jeder Atemzug Erholung verspricht, ist es nicht naheliegend, genau hier für eine Auszeit an der frischen Luft herzukommen? Wer nach dem Wintersport besonders Lust auf Selfcare und Wellness hat, findet in vielen heilklimatischen Kurorten außerdem das perfekte Nachmittagsprogramm: Thermen.
Wer an einem sonnigen, aber kalten Wochenende nach einem Ort mit der perfekten Mischung aus Aktivität, Abenteuer und Erholung sucht, wird in St. Blasien im Hochschwarzwald fündig. Bevor es losgeht, ist es ratsam, sich eine Übersicht über die örtlichen Loipen zu verschaffen. Hier oder auf der Webseite der Gemeinde könnt Ihr Euch eine Strecke aussuchen, die Eurem Trainingsgrad entspricht. Bei Ankunft in St. Blasien führt der Weg ohne eigene Ausrüstung zunächst zum Verleih ins lokale Sportgeschäft, danach geradewegs zur Loipe – los gehts!
Nach ein paar Stunden an der frischen Luft wurden alle Muskelgruppen beansprucht und ordentlich Kalorien verbrannt – Zeit zum Einkehren in eine der vielen Gaststätten St. Blasiens. Wem danach der Sinn nach Wellness steht, muss nur 10 Minuten fahren, bis er im idyllisch gelegenen Radon Revital Bad ankommt. Hier könnt Ihr den restlichen Tag ausklingen lassen, Euch eine wohlverdiente Massage gönnen und mit Aussicht auf den Schwarzwald am Pool entspannen.


Loipen und wunderschöne Winterlandschaften gibt es in vielen der heilklimatischen Kurorte in Baden-Württemberg, insbesondere im Schwarzwald. Eine Übersicht über alle Orte mit Heilklima findet Ihr hier.
Dennoch möchten wir Euch hier eine kleine, aber feine Auswahl der Orte geben, an denen Ihr einen Wintertag an der frischesten Luft Baden-Württembergs verbringen könnt. Egal wo Ihr seid, immer nur kurze Fahrt entfernt.